Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Luisenstraße 15, 31224 Peine, Tel.: (05171) 80244-440, Fax: (05171) 80244-449, Internet: http://www.kirche-peine.de

 
 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Dienstag, 23. Januar 2018:
Losungstext:
Der HERR war mit Samuel und ließ keines von allen seinen Worten zur Erde fallen.
1.Samuel 3,19
Lehrtext:
Paulus schreibt: Von euch aus ist erschollen das Wort des Herrn nicht allein in Makedonien und Achaia, sondern an allen Orten hat sich euer Glaube an Gott ausgebreitet, sodass es nicht nötig ist, dass wir darüber etwas sagen.
1.Thessalonicher 1,8
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Nachrichten:

Knallende Korken, laute Böller und Besinnliches

Letzter Teil der Serie über die christlichen Feiertage: Diakon Ulrich Schön erklärt die Bedeutung...

Regionalgottesdienst mit viel Musik in der Peiner St.-Jakobi-Kirche

Stimmungsvoll: Gotteshaus war nur vom Tannenbaum und dem Licht zahlreicher Kerzen beleuchtet

Klein Ilsede: Krippenspiel in voll besetzter Scheune

Pastor Carsten Warncke leitete zum ersten Mal den Gottesdienst in der Scheune des Hofes Ebeling

Männergesangverein Vöhrum sang am ersten Weihnachtstag

Pastorin Bettina Voß-Hölterhoff skizzierte in ihrer Predigt die unterschiedlichen...

Klein Ilsede: Sieben Taufen in der Mehrzweckhalle

Starke Gemeinschaft: Der ökumenische Gottesdienst war sehr gut besucht.
Ungewöhnlich: Das Taufbecken in der Mehrzweckhalle.

Peiner Allgemeine Zeitung
Gleich sieben Taufen feierten die Klein Ilseder gemeinsam in ihrer Mehrzweckhalle: Dort fand jetzt der ökumenische Advents-Familien-Gottesdienst statt. Klein Ilsede. Stühle und Altar waren auf dem Hallenboden so aufgestellt, dass sie die Form einer Ellipse bildeten. „Dadurch konnte die versammelte ökumenische Gemeinde die große Gemeinsamkeit spüren“, erklärt Pastor Dr. Joachim Jeska.

Mehr noch: In der Mitte dieser Ellipse stand das Taufbecken, errichtet aus zwei Kästen, auf denen normalerweise geturnt wird. Darauf stand die 200 Jahre alte Taufschale der St.-Urban-Kirche. „Eine solche Kombination ist nur möglich, wenn der TV Klein Ilsede, die evangelische St.-Urban-Gemeinde und die katholische St.-Bernward-Ge- meinde zusammen ein Tauffest auf die Beine stellen“, so der Pastor.

Der ungewöhnliche Ort war die Klein Ilseder Mehrzweckhalle, die proppenvoll war. Insgesamt sieben Menschen wurden hierbei getauft, der jüngste von ihnen gerade mal sieben Monate, der älteste Täufling war bereits 21 Jahre alt. Pastor Dr. Joachim Jeska: „Es war sehr bewegend, die starke Gemeinschaft leibhaftig zu spüren, in die hinein die neuen Mitglieder aufgenommen wurden“, so Jeska. „Dazu kommt, dass noch niemals in unserem Ort so viele Menschen in einem Gottesdienst getauft worden sind.“ Das bunte Bild der lebendigen Gemeinde bereicherten die Jugendband Nexus, der Gitarrenkreis sowie die Tanzmäuse des TV Klein Ilsede, die mit ihrem Tanz interpretierten, wozu wir das tägliche Wasser benötigen.

Wipshausen: 13 Mal Taufe – am See statt in der Kirche

Bis zu den Waden im Wasser stehend taufte Pastorin Katrin Seelenbinder einen Jungen im Badesee Wipshausen.
Die Landfrauen übergaben die Spende in Höhe von 950 Euro an Pastor Hartmut Seelenbinder.

Peiner Allgemeine Zeitung
„Noch ein paar Blaualgen, aber wir gehen rein,“ entscheidet Katrin Seelenbinder in Badelatschen und Talar – Taufgottesdienst am Badesee in Wipshausen. Das Wasser funkelt im Gegenlicht, der Wind streift frisch über manche Gänsehaut. Zwischen zwei und zwanzig Jahre alt sind die dreizehn Täuflinge, mit denen das Pastoren-Ehepaar Seelenbinder bis zu den Waden ins Wasser steigt.

Im Jahr der Taufe ein Taufgottesdienst, nicht in der St.-Sebastian-Kirche, sondern am See unter dem Motto „Unter Gottes Regenbogen...“ – und die vereinten Schutzengelkräfte haben noch schnell für besseres Wetter gesorgt. Gleichsam feierlich und unkompliziert wird zur Gitarre geistlich Modernes gesungen, an der Zinkwanne wird beträufelt, wer nicht ins Wasser will, die Taufkerze gibt es im Windlicht-Träger.

So hoch es eben geht, spannt das Kinderkirchen-Team Kunststoffstäbe zu einem Tunnel in Regenbogenfarben, denn alle Täuflinge, Eltern und Paten müssen ihn passieren: Hin zum Wasser, zur Taufe, zurück dann zum Strohballen-Altar. Hier gibt es Tauf-Kerze, -Spruch und -Segen, und das alles barfuß. Sein Haar tropft noch, er wirkt nachdenklich: Marc Oliver Gelis (12) aus Plockhorst bezieht sich auf die vorausgegangene Predigt und sagt: „Ja, ich fühle mich ein wenig sicherer.“ Pastor Seelenbinder hatte vom „Rettungsschiff“ Noahs und vom Neuanfang der Menschen nach der Sintflut berichtet. Und eben auch davon, dass Gott ab jetzt nicht mehr strafen wollte. Sondern nun wollte er für die Menschen, so verschieden sie eben alle sind, immer da sein und sie beschützen. Wie Vater und Mutter; so gab er es auch den Eltern mit auf den Weg.

Zum Schluss übergeben die Landfrauen Pastor Seelenbinder 950 Euro für die Instandsetzung der beiden Glocken. Das Geld war beim Bürgerfrühstück zusammengekommen. „Insgesamt sind es jetzt rund 39.000 Euro,“ freut sich das Pastoren-Ehepaar.

 

Großereignis - 47 Kinder im Peiner Burgpark mit Fuhsewasser getauft

Beeindruckende Kulisse: Unter freiem Himmel wurden gestern 47 Kinder im Burgpark getauft.

Peiner Nachrichten
"Das ist eine Taufe im großen Stil - einfach super", freute sich die Peiner Pastorin Ines-Maria Kuschmann. Gestern wurden 47  Kinder im Alter von 1 bis 13  Jahren vor mehreren hundert Gästen feierlich getauft unter freiem Himmel im Peiner Burgpark. "Es ist eine Veranstaltung zum jetzigen Jahr der Taufe", erklärte Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer. Neben vielen anderen Ereignissen sollte auch der gestrige Groß-Gottesdienst auf dieses feierliche christliche Ritual aufmerksam machen.

So hatten 30 Helfer in stundenlanger Vorarbeit die historische Stätte Burgpark für das öffentliche Ereignis festlich gestaltet: Meterhohe weiße Fahnen mit violetten Kreuzen flankierten die Seiten der backsteinfarbenen steinernen Burgmauer, vor der ein Podest mit einem Altar aufgebaut war. In allen Ecken des grünen Rasen-Parkkarrees sowie an einer Stirnseite standen weitere Altare, die Taufstationen. Sie hatten die fünf Gottesdienst-Partner, die Peiner Stadtgemeinden Sankt-Jakobi, Martin-Luther und Friedenskirche sowie die Kirchengemeinden Vöhrum, Eixe und Röhrse und die Sankt-Johannis-Kirchengemeinde Peine-Telgte aufgebaut. Dutzende von Holzbänken und Tischen mit hunderten Kaffeegedecken boten den Gästen Platz bei schönstem Sommerwetter.

Bevor es zu dem feierlichen Ereignis kam, gestalteten die Pastoren mit den Gästen einen abwechslungsreichen und fröhlichen Gottesdienst. Pastor Frank Niemann von der Sankt-Jakobi-Gemeinde kündigte humorvoll an: "Jeder Täufling soll sagen können - wie es in Peine so schön heißt: Er ist mit Fuhsewasser gesegnet." Prompt griff er zu einem großen Behälter und schüttete die Flüssigkeit in ein buntes Aquarium auf dem Altar. Von hier sollte das Wasser dann an die fünf Stationen gebracht werden. Das Fuhsewasser ist für die Taufe gereinigt worden.

Nach Niemanns Ankündigung führte ein kleines Stück aus dem Evangelium in die Bedeutung der Taufe ein. Einige Gäste kamen sogar auf die Bühne und spielten mit, die anderen sprachen die Sätze der Pastoren nach.

Dann holten die Geistlichen aus einer großen Schatzkiste auf der Bühne Gegenstände wie einen Anker und einen Handschuh. "Sie erläutern die Taufe als ein Akt, der einen Menschen in die Gemeinschaft der Gläubigen aufnimmt", erklärte Pastor Sebastian Thier von der Martin-Luther-Kirchengemeinde.

Während des gesamten Gottesdienstes gab es Musik von der Band "Kiba" der Friedenskirche unter Leitung von Daniel Keding und vom Chor der Kirchenkantorei Sankt-Jakobi unter Leitung von Christof Pannes. Höhepunkt der Veranstaltung war die Taufe selbst, bei der die Eltern - viele in festlicher Kleidung - mit den Kindern zu den fünf Stationen gingen und die Pastoren den feierlichen Akt vollzogen. Danach gab es Kaffee und Kuchen.

 

Mehr als 600 Besucher beim Tauffest im Burgpark

Mehr als 600 Besucher kamen zum Tauffest in den Peiner Burgpark.
Musik der Kirchenband „Kiba“ umrahmte den Gottesdienst.

Peiner Allgemeine Zeitung
Jungs im Anzug, Mädchen im Festtagskleid und Blümchen im Haar, aufgeregte Eltern und Großeltern: Im Peiner Burgpark feierten über 600 Besucher ein großes Tauffest unter freiem Himmel. „Das Jahr der Taufe“ der evangelischen niedersächsischen Landeskirche fand damit seinen Höhepunkt: 47 Peiner Täuflinge wurden mit original Fuhsewasser getauft.

„Kinder und Taufe, das passt gut zusammen“ – mit diesen Worten begrüßte Ulrike Stille-Kretschmer aus der Friedenskirche die zahlreichen Gottesdienstbesucher. Diese Tauffeier hatte vieles zu bieten: Etwa ein „Mitmachtheaterspiel“, das die Bedeutung des Tauffestes noch einmal deutlich machen sollte, bevor es zum eigentlichen Tauf-Akt der fünf beteiligten Kirchengemeinden kam. Mit dabei waren die Kirchengemeinde Vöhrum-Eixe-Landwehr, die St.-Johannis-Kirchengemeinde aus Telgte sowie die Kernstadt-Gemeinden St. Jakobi, Luther und Frieden.

Im Burgpark machten das Ambiente mit einer eigens eingerichteten großen Bühne und die vielen Menschen diese „Groß-Taufe“ zu etwas ganz Besonderem. Die eigentliche Taufe fand dann in der eigens eingerichteten „Gemeinde-Ecke“ statt: Die Gemeinden hatten fünf unterschiedlich gestaltete Taufbereiche vorbereitet, wo die Täuflinge ihren „Fuhsewasser-Segen“ erhielten.

Eine rührende Szene: Mancher Zuschauer zwinkerte verstohlen ein paar Tränen weg. „Schön ist es“, seufzte etwa eine Oma und nahm ihren frisch getauften Enkel auf die Arme. An festlich dekorierten Kaffeetafeln saßen die Familien noch lange beieinander und ließen das fröhliche Fest gemeinsam ausklingen

 

St. Nikolai: Faerber lädt zum „Jahr der Taufe“

Peiner Allgemeine Zeitung
Zum „Jahr der Taufe“ lädt der Groß Ilseder Pastor Walter Faerber in die St.-Nikolai-Kirche ein. Zwei Tauffeste stehen zu diesem Anlass in Groß Ilsede an – bei ihnen sollen Menschen jeden Alters gemeinsam getauft werden. Anmeldungen sind noch möglich.

„In der frühen Christenheit wurden Menschen oft gemeinsam getauft“, erklärt Faerber die landesweite Aktion. „Sie hatten sich gemeinsam auf die Taufe vorbereitet und feierten sie dann gemeinsam am Tag der Auferstehung.“ So sollen auch die anstehenden Tauffeste in Groß Ilsede vorbereitet und gefeiert werden.

An zwei Samstagen, dem 27. August und dem 3. September, finden diese Feste statt. Nachmittags um 15 Uhr beginnt der Tag mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken für die Täuflinge, ihre Familien, Paten und Gäste – bei gutem Wetter sogar im Kirchgarten. „Um 17 Uhr beginnt dann der Taufgottesdienst, zu dem natürlich auch die ganze Gemeinde eingeladen ist“, kündigt Faerber an.

Es sind noch Anmeldungen für die Tauffeste möglich. „Bislang sind vor allem Jungen und Mädchen aus der Konfirmandenarbeit angemeldet, aber auch Jüngere sind dabei“, so der Ilseder Pastor. Es sei zudem noch Platz für interessierte Täuflinge jeden Alters. l Schnellentschlossene können sich beim Pfarramt melden unter der Telefonnummer 05172/94353.

 

Peine: Großes Tauffest im Burgpark

Peiner Allgemeine Zeitung
Getauft mit echtem Fuhsewasser: 49 Täuflinge und mehrere Hundert Gäste sind für Sonntag, 28. August, angemeldet, wenn im Peiner Burgpark ein großes Tauffest mit Gottesdienst stattfindet. Das Taufwasser stammt aus der Fuhse und wird vorher extra von den Stadtwerken gereinigt.

Die Resonanz erstaunt sogar die Geistlichen: 49 Täuflinge sind für das Tauffest angemeldet. Dazu kommen mehrere Hundert Gäste, wenn der Gottesdienst um 14 Uhr beginnt. „Wir begehen 2011 das Jahr der Taufe und wollen dafür ein besonderes Ereignis organisieren“, sagt Burkhard Rothermund, Sprecher des evangelischen Kirchenkreises.

Der Gottesdienst im Burgpark enthält viele Mitmach-Elemente, sagt Pastor Dr. Sebastian Thier von der Martin-Luther-Gemeinde in der Peiner Südstadt. Zudem seien die Kirchenband Kiba unter der Leitung von Kreis-Musikschulleiter Daniel Keding und die Jugendkantorei unter der Leitung von Christof Pannes mit dabei. Geplant sind fünf Taufstationen für die einzelnen Kirchengemeinden. Mit dabei sind die Kirchengemeinde Vöhrum-Eixe-Landwehr, die St.-Johannis-Kirchengemeinde aus Telgte sowie die drei Kernstadt-Gemeinden: St. Jakobi, Luther und Frieden.

Pastor Frank Niemann von der St.-Jakobi-Gemeinde kündigt an: „Wir haben zudem eine Schatztruhe mit Taufsymbolen.“ Ines-Maria Kuschmann von der Friedenskirchengemeinde ergänzt: „Und wir haben ein Taufspiel organisiert.“ Nach dem Gottesdienst ist eine Kaffeetafel vorbereitet. Die meisten Familien der Täuflinge wollen gemeinsam zusammensitzen. „Drei der Täuflinge sind Säuglinge“, sagt Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer. Die anderen sind bis zu 13 Jahre alt. Bei Dauerregen wird der Gottesdienst in die Jakobikirche verlegt. Die Kaffeetafel wird im Gemeindehaus der Friedenskirche an der Eichendorffstraße aufgebaut.

 

Großes Tauffest unter freiem Himmel mit Kirchenband und vielen Aktionen

Peiner Nachrichten
Wie, was, zu welcher Zeit? Noch sind sich die Pastoren Peines nicht in allen Belangen einig, wenn es um das große Tauffest im Burgpark am 28. August geht. Sechs Gemeinden laden ein: Die Kirchengemeinden Vöhrum, Eixe und Röhrse, die St. Johannis-Kirchengemeinde Telgte und die Peiner Stadtgemeinden St. Jakobi, Martin-Luther und Frieden beteiligen sich am einzigartigen Fest.

Insgesamt 49 Kinder im Alter von 1 bis 13 Jahren werden unter freiem Himmel getauft. Jedes Kind bringt zudem seine Verwandtschaft mit - mehrere hundert Gäste erwarten die Kirchengemeinden. "Es wird ein fröhlicher, aktionsreicher, öffentlicher Gottesdienst sein, zu dem auch weitere Menschen herzlich eingeladen sind", betont Diakon Burkhard Rothermund.

Die Kirchenband Kiba unter der Leitung von Daniel Keding übernimmt die Liedbegleitung - eine große Bühne wird dafür im Burgpark aufgebaut. Für die kleinen Kinder sind Mitmach-Aktionen geplant. Zudem gibt es eine Schatztruhe. Inhalt: Dinge, die mit der Taufe zu tun haben. Die Täuflinge werden mit Fuhse-Wasser gesegnet. "Es wird im Vorfeld noch gereinigt", berichtet Superindendentin Christa Gerts-Isermeyer.

Manch Familie habe sich erst aus diesem Grund für die Taufe im Burgpark entschieden. Für jede Gemeinde gibt es eine eigene Taufstation im Burgpark, in der der Ablauf unterschiedlich sein kann. Der Gottesdienst beginnt um 14 Uhr und soll um 17 Uhr enden. "Wenn das Wetter ganz schlecht ist, ziehen wir uns in die Jakobikirche zurück", berichtet Pastor Niemann. Stolz sind die Verantwortlichen auf die große Altersspanne: Viele Kinder hätten nach Auskunft von Pastorin Ines-Maria Kuschmann diese Entscheidung selbst getroffen.

Für den Fototermin hat die Pastorin von der Friedenskirche nicht nur ihr eigenes Taufkleid mitgebracht. Sie präsentiert auch eine neue Taufkerze, die nach dem Vorbild der großen Osterkerze gemacht ist. Neben den griechischen Zeichen für Alpha und Omega (Anfang und Ende) ist darauf die Friedenstaube, das Wasserzeichen und ein Fisch zu sehen. "Der Fisch war früher ein unauffälliges christliches Erkennungszeichen", berichtet Kuschmann. Kuschmanns Kollegen bewundern die Taufkerze, bevor es wieder um die letzten Feinheiten für das große Tauffest im Burgpark geht.

 

Spaß beim Bibeltag "Platsch vom Regen in die Taufe"

Symbolisch versuchen hier die Teilnehmer des Kinderbibeltages einen Regentropfen kreativ darzustellen.

Peiner Nachrichten
Im Jahr der Taufe beschäftigte sich auch im Rahmen der Ferienaktion des Jugendfördervereins Atze in Groß Lafferde die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde mit der Thematik. Ein Kinderbibeltag am Dienstag stand dabei unter dem Motto "Platsch vom Regen in die Taufe". 20 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren nahmen teil.

Die Leitung hatten Ute Blume und Pastorin Ursula Kopitzki-Schröder, die durch zehn Teamer - darunter einige Hauptkonfirmanden - unterstützt wurden.

Zunächst wurde den Kindern ein Film gezeigt. Im Mittelpunkt stand dabei ein Regentropfen, der aus einer Wolke kommend in der Kirche landet - und das im Taufbecken. Dort trifft der Tropfen "alte Kumpels", die einen ähnlichen Weg genommen hatten und ebenfalls aus der Ursprungswolke stammten. Getauft wird schließlich ein Kind, wobei Platsch ein Bestandteil der Zeremonie darstellt. Alle Teilnehmer des Kinderbibeltages lernten außerdem die Bedeutung des Segens kennen.

"Wir wollen den Kindern näher bringen, dass die Taufe auch für den Regentropfen wichtig ist und er Freunde trifft. Der besondere Erfolg, im Becken zu landen, macht ihn stark, stolz, glücklich und selbstbewusst", erklärte Ute Blume. Das soll eben auch eine Taufe den Täuflingen vermitteln.

Im Rahmen der Ferienaktion wurde zudem den Kindern der Zweck und Sinn eines Paten verdeutlicht. "Wir wollen mit den Teilnehmern aber keinen pädagogischen Hintergrund beleuchten, sondern sie sollen am Bibeltag Spaß haben", ergänzte Blume und betonte, alle seien mit großem Eifer bei der Sache gewesen und hätten produktiv mitgearbeitet. Dabei vergaß Ute Blume auch nicht die Teamer zu nennen, die zum Gelingen der Aktion wesentlich beigetragen hätten.

Natürlich standen neben ausführlichen Informationen über Wasser und Taufe auch Bastelarbeiten auf dem Programm. So wurde bereits zu Beginn jeweils ein gelbes Stirnband gebastelt, auf dem der Name des Teilnehmers stand. Des Weiteren gab es Daumenkino, Wasserklängeraten, das Filzen eines Regentropfens, das Bauen mit Hölzchen, Specksteinarbeiten, Wasserbombenvolleyball, das Erstellen von Mandelas oder das Basteln einer Taube sowie ein Quiz.

Den Kindern gefiel's. So auch Julia (8): "Der Anfangsfilm war klasse, auch das Basteln hat Spaß gemacht. Vor allem waren viele Freundinnen dabei". Ähnlich lautete das Tagesfazit von Lina (8). "Wir haben viel über die Taufe gelernt."

Zur Stärkung gab es zur Mittagszeit ein Essen, das wohl allen Kindern schmeckte: Nudeln mit Bolognese- oder Käsesoße. Nicht zu kurz kam zudem das gemeinsame Singen.

 

Von "Platsch" und seiner spannenden Reise

Peiner Nachrichten
Wer ein Kinderbibelwochenende unter der Überschrift "Vom Regen in die Taufe" veranstaltet, darf sich nicht wundern, wenn die Regentropfen dann tatsächlich kommen.

So war nicht nur "Platsch" der Regentropfen zu Gast in der Edemisser Martin-Luther-Kirche, um den Kindern die spannende Geschichte seiner Reise aus einer großen Regenwolke bis ins Taufbecken einer Kirche zu erzählen, sondern er hatte auch gleich seine Freunde in Form einiger kräftiger Regenschauer mitgebracht.

Doch die 61 Kinder und 40 jugendlichen und erwachsenen Teamer nahmen es gelassen und ließen sich den Spaß nicht verderben. Schnell wurde der Schlafraum im Gemeindehaus zum "Speisesaal" fürs Abendessen umfunktioniert, und wem es in den Schlaf-Zelten für die Nacht zu feucht geworden war, der konnte zum Schlafen in die Kirche umziehen.

Auf dem Programm des Wochenendes stand unter anderem eine Spielerallye rund ums Wasser, und in Kleingruppen lernten die Kinder verschiedene Taufsymbole kennen. So entstanden große blaue Tauferinnerungstropfen, individuell gestaltete Kerzen wurden gebastelt, ein großes Kreuz in Gemeinschaftsarbeit mit Fliesenmosaik gestaltet oder auch ein Wasser-Rocksong gedichtet.

Zum Abschluss feierten 140 Kinder und Erwachsenen am Sonntag noch einen fröhlichen Gottesdienst in der mit vielen Tauferinnerungstropfen geschmückten Edemisser Kirche.

Aus vielen kleinen Tropfen entsteht ein großer: Die Teilnehmer des Kinderbibelwochenendes mit ihren selbst gestalteten Tauferinnerungstropfen. Mittendrin, ganz in blau, "Platsch", der Regentropfen.

 

St. Jakobi feierte sein Taufbecken: Vorträge und Gemeindefest

Expertin in Sachen Taufbecken: Dr. Ulrike Mathies.

Peiner Allgemeine Zeitung
Zu zwei Vorträgen lud die Jakobi-Kirchengemeinde zum 450. Geburtstag ihres Taufbeckens. Rund 40 Besucher lauschten dabei den Ausführungen der Experten. Den Anfang machte Alexander Rose vom Kreisheimatbund Peine mit einem Vortrag über die Geschichte Peines und der Kirchengemeinde um das Jahr 1561, in dem das bronzene Taufbecken nach Peine kam.

Der ehemalige Pastor referierte dabei auch über den verheerenden Stadtbrand, der die Eulenstadt 1557 heimsuchte und nach dem die Jakobikirche an ihrem heutigen Standort neu erbaut wurde. Im Anschluss referierte die in den Niederlanden lebende Expertin Dr. Ulrike Mathies. Die Referentin hatte ihre Dissertation zum Thema Taufbecken in Niedersachsen verfasst – ein Teil der Arbeit war das nun 450 Jahre alte Prunkstück der Gemeinde St. Jakobi.

Das in Form eines Kelchs gearbeitete Bronzebecken wurde zwischen 1559 und 1561 vom Hildesheimer Gießer Hans Pelckinck angefertigt. Gestiftet hatte das Taufbecken der damalige Drost des Amtes Peine, Daniel von Rantzau. Das Becken gilt als ein Nachfolgewerk der Messingfünte der St.-Andreas-Kirche in Hildesheim. Mathies? Vortrag umfasste neben der religiösen und geschichtlichen Einordnung der Erstellung des Taufbeckens auch Erläuterungen der einzelnen Gestaltungsmerkmale, und so wurden die Figuren, Inschriften und Reliefs genau beleuchtet und erklärt. „Dieses Taufbecken hat monumentale Ausmaße. Bemerkenswert ist auch, dass es neben religiösen auch viele politische Bekenntnisse widerspiegelt“, erklärte die Expertin.

Für die musikalische Untermalung sorgte zwischen den Vorträgen Christof Pannes mit Orgelstücken des 17. Jahrhunderts. Gestern wurde mit einem Gottesdienst mit Taufen und einem Gemeindefest am St.-Jakobi-Kindergarten weitergefeiert.

 

400 Jugendliche beim Konfirmanden-Tag

Halt in der Gemeinschaft: Im Gottesdienst gleitet das Mädchen Mona über die Menge.
Predigt: „Mona steht sinnbildlich das Wasser bis zum Hals“.

Peiner Allgemeine Zeitung
„Tauch mal auf!“ – unter diesem Motto erlebten am Sonnabend 400 Jugendliche in der Friedensgemeinde einen spannenden Konfi-Tag. Peine. Kaum war der 14. Konfi-Tag im Garten Kirchengemeinde Telgte eröffnet worden, verzogen sich auch die letzten Regenwolken. Insgesamt 22 Konfirmanden-Gruppen aus dem Landkreis waren zu der Veranstaltung gekommen.

In vier verschiedenen Workshops konnten sich die Jugendlichen passend zum Jahr der Taufe thematisch mit der Taufe auseinandersetzen. „Es geht darum, den Inhalt jugendgerecht zu erleben“, sagt Janette Zimmermann, Diakonin der Jugendkirche Peine. So beschäftigten sich die Konfirmanden unter dem Titel „Der Pate“ mit dem Patenamt. An einer großen Figur brachten sie Zettel mit Wünschen an, die beschreiben, was einen guten Paten ausmacht.

Im Workshop „Du sollt ein Segen sein“ beschäftigten ging es um die Frage: Was bedeutet der Segen für mich? „Es ist ein Zeichen, dass Gott immer bei mir ist“, so Zimmermann. Bei „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ konnte jeder eine kleine Leinwand gestalten, um auszudrücken, dass der Name auch Identität ist. Dann wurden die Bilder zu einem acht Quadratmeter großen Gesamtwerk zusammengefügt.

Mit der Wirkung von Wasser beschäftigten sich die Konfirmanden im Workshop „Stille Wasser sind tief“. Es galt, verschiedene Wassergeräusche zuzuordnen und sich gegenseitig die Hände zu waschen. Neben den Workshops gab es auch einen Wettbewerb aus dem die Konfirmanden aus Woltorf/Schmedenstedt erfolgreich hervorgingen.

Alle Stationen hatten mit der Taufe zu tun – Wasserparcours, Taufsprüche sortieren, Symbole merken und verschiedene Quizze. Zum Abschluss gab es einen Gottesdienst, in dem ein Mädchen in einer Plexiglasröhre mit blauen Kugeln überschüttet wurde. „Ihr stand sinnbildlich das Wasser bis zum Hals“, erklärt Zimmermann die Predigt. „In Gott und der Gemeinschaft fand sie Halt.“ Und so wurde sie schließlich von den Konfirmanden auf Händen getragen.


 

Auch zu Pfingsten dreht sich alles um die Taufe

Zeigt Jesu Taufe: Das Gemälde in der Edemisser Kirche.
Pastor Burkhard Kindler (links) bei der Taufzeremonie auf dem Tauffest der Region Süd-Ost.
Taufe in Fuhsewasser: Pastorin Marion Schmager schöpfte mit einem Eimer das Taufwasser.
Posaunenchöre begleiteten den Gottesdienst in Ölsburg.

Peiner Allgemeine Zeitung
Die Taufe ist ein Gottesgeschenk. Deshalb steht das Jahr 2011 unter dem Motto „Jahr der Taufe“. Die evangelischen Kirchengemeinden im Peiner Land greifen das Thema in vielfältiger Weise auf – auch zu Pfingsten.

Etwas ganz Besonderes ist in Ölsburg vor der Trinitatiskirche geplant. „Unter dem Motto "Tauch mal ab" findet dort ab 10 Uhr eine großes Tauffest-Open-Air statt“, verrät Diakon Burkhard Rothermund vom Kirchenkreis Peine.

Jederzeit an die Taufe erinnert werden die Edemisser in ihrer Martin- Luther-Kirche. Dort hängt ein Bild, das sehr gut zum Jahr der Taufe passt und mit seinen Abmessungen von etwa 1,80 mal 4,50 Meter nicht zu übersehen ist. „Es zeigt die Szene, in der Johannes Jesus tauft“, sagt Pastor Christian Ratz. Gemalt wurde es im 17. Jahrhundert von einem unbekannten Meister. „Die Auffassung von der Taufe ist schon recht modern, denn Jesus bekommt nur ein wenig Wasser über den Kopf. Tatsächlich ist er sicher im Jordan ganz untergetaucht“, sagt Ratz. Zahlreiche Engel wohnen der Szene bei, und im Mittelpunkt ist die weiße Taube als Sinnbild für den Heiligen Geist zu sehen.

 

Großes Tauffest an Pfingstmontag in Ölsburg

Zu einem gemeinsamen Tauffest an Pfingstmontag, 13. Juni, lädt die Region Südost des Kirchenkreises Peine mit den Kirchengemeinden Dungelbeck, Woltorf, Schmedenstedt, Lengede/Klein Lafferde, Groß Lafferde, Oberg, Münstedt, Gadenstedt und Ölsburg ein.

Etwa 35 Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind für eine Taufe angemeldet. Unter dem Motto „Tauch mal ab – Gottesgeschenk Taufe“ beginnt die Veranstaltung um 10.30 Uhr mit einem Treffen der Tauffamilien an der Trinitatis-Kirche in Ölsburg. „In einer kleinen Prozession geht es von dort zur Fuhsebrücke, wo das Taufwasser geschöpft wird“, sagt Pastor Norbert Paul.

Mit diesem Wasser werden später die vier Taufschalen, aus denen die Täuflinge getauft werden, gefüllt. Von der Fuhsebrücke geht es zum Burgplatz direkt gegenüber der Ölsburger Kirche, wo ab 11 Uhr der Gottesdienst gefeiert wird. Zwischen 400 und 500 Gäste werden erwartet.

Alle Geistlichen der Region gestalten den Gottesdienst mit und taufen dabei die Täuflinge aus ihren jeweiligen Gemeinden. Musikalisch wird der Gottesdienst von den Posaunenchören aus der Region unter der Leitung von Hartmut Janson sowie mehreren Gitarristen begleitet.

„Eingeladen sind nicht nur die Tauffamilien und deren Angehörige, sondern alle, die sich bei dieser Gelegenheit auch ihrer eigenen Taufe bewusst werden wollen“, sagt Pastor Paul. Im Anschluss an den Gottesdienst wird ein großes Tauffest auf dem Burgplatz und der (gesperrten) Kirchstraße gefeiert – mit Mittagessen vom Gadenstedter St. Andreas-Männerkochteam sowie Kaffee und Kuchen. Dazu wird es ein Kinderprogramm mit Hüpfburgen, Taufrallye und vielem mehr geben.

 

Rund 500 Menschen beim großen Tauffest in Ölsburg

Peiner Nachrichten
Die ganze Region Südost des evangelischen Kirchenkreises Peine feierte am Pfingstmontag ein gemeinsames Tauffest an der Ölsburger Kirche: Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Tauch mal ab - Gottesgeschenk Taufe". Rund 500 Menschen nahmen an der Prozedur teil.

Mit dabei waren Täuflinge aus den Kirchengemeinden Dungelbeck, Woltorf, Schmedenstedt, Lengede/Klein Lafferde, Groß Lafferde, Oberg, Münstedt, Gadenstedt und Ölsburg. Angemeldet waren rund 35  Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Alle Geistlichen gestalteten den Gottesdienst gemeinsam und tauften die Betroffenen aus ihren jeweiligen Gemeinden.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Posaunenchören aus der Region unter der Leitung von Hartmut Janson sowie mehreren Gitarristen begleitet.

Bevor die eigentliche Taufzeremonie begann, begaben sich die Tauffamilien im Stile einer kleinen Prozession zur nahe gelegenen Fuhsebrücke, wo das Taufwasser geschöpft wurde. Das Wasser wurde schließlich zu den vier Taufstellen vor dem Platz am Gotteshaus transportiert und in die dafür vorgesehenen Schalen gefüllt.

"Eingeladen waren auch alle Christen, die sich bei dieser Gelegenheit ihrer eigenen Taufe noch ein Mal bewusst werden sollten", sagte Hausherr Norbert Paul, Pastor in Gadenstedt/Ölsburg. Jeder solle aber heutzutage selbst entscheiden, ob er getauft werden wolle oder nicht. "Im Jahr der Taufe kann man jedoch durch seine Entscheidung einen Bund mit Gott schließen", ergänzte Paul.

"Wir wollen zudem Menschen ansprechen, die sich nicht trauen, sich in einer Kirche taufen zu lassen", erklärte Pastor Burkhard Kindler aus Groß Lafferde das Ziel der Großveranstaltung auf dem Ölsburger Burgplatz. Die Idee dazu sei in einer gemeinsamen Pfarrkonferenz geboren: Bei der Aktion soll vor allem auch der Gemeinschaftsgedanke zwischen den Gemeinden großgeschrieben und gepflegt werden.

Die gemeindeübergreifende Idee kam bestens an. "Ich finde das super. Das Ganze hat ein wenig den Charakter des großen Kirchentages in Dresden, nur in kleinerer Form", meinte Erika Rakisch, deren Nichte Leas (8) getauft werden sollte.

Im Anschluss an den offiziellen Teil mit Gottesdienst wurde ein großes Tauffest auf dem Ölsburger Burgplatz und auf der gesperrten Kirchstraße gefeiert. Unter anderem gab es ein Mittagessen vom Gadenstedter St.  Andreas-Männerkochteam sowie Kaffee und Kuchen.

Abgerundet wurde der Tag der Taufe mit einem bunten Kinderprogramm mit Hüpfburg, Taufrallye, Mandala-Malen und vielem mehr.

 

Ölsburg: 40 Menschen mit Fuhsewasser getauft

Peiner Allgemeine Zeitung
„Tauch mal ab“ – unter diesem Motto fand am Pfingstmontag ein Gottesdienst in Ölsburg statt. Dabei wurden 40 Täuflinge aus dem Peiner Land mit Wasser aus der Fuhse getauft. Ölsburg. Vor den Toren der Trinitatiskirche auf dem Burgplatz fand der besondere Gottesdienst statt.

Bei herrlichem Sonnenschein stand am Anfang ein Taufwassermarsch. Mindestens ein Mitglied jeder Familie machte sich auf den Weg zur Brücke, von wo aus dann mit einem Eimer nach und nach das Wasser geschöpft und in einen Becher gefüllt wurde, auf den die Täuflinge aufpassen mussten. Pastor Norbert Paul betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig die Taufe sei, „nicht nur für die Kinder, die heute getauft werden, sondern auch für diejenigen, bei denen die Taufe schon ein wenig länger her ist“.

Mehr als 500 Gäste nahmen am Gottesdienst auf dem Burgplatz teil. So viele, dass einige keinen Platz mehr fanden und stehend den Gottesdienst erlebten. Ausgeführt und geplant wurde der Gottesdienst von den Kirchengemeinden Dungelbeck, Woltorf, Schmedenstedt, Lengede/Klein Lafferde, Groß Lafferde, Oberg, Münstedt, Gadenstedt und Ölsburg. Für die musikalische Begleitung sorgten die Posaunenchöre aus der Region unter der Leitung von Hartmut Janson sowie einige Gitarristen.

Die Taufe fand dann an vier Stationen statt, aufgeteilt nach den Kirchengemeinden. Überall herrschte eine gespannte Stimmung, als die Familien nach und nach an das Becken traten, ihre Kerze entgegennahmen und getauft wurden. Hier und da wollte ein Kind nicht oder es war so begeistert von der Schüssel voller Wasser, dass es selbst hineinfasste. Nach der Zeremonie wurde dann der Gottesdienst feierlich zu Ende gebracht und herzlich zu dem folgenden Fest um und an der Kirche eingeladen. Dabei gab es allerhand Aktionen und Spielstände für Kinder, wie eine Hüpfburg, aber auch die Erwachsenen und neuen Paten konnten den Tag mit einer Bratwurst und einem kühlen Getränk ausklingen lassen. „Es ist sehr schön hier. Ich finde es gut, dass die Kirche so ein tolles Ereignis auf die Beine stellt“, freute sich Oliver Grobe aus Oberg.


 

„Das Jahr der Taufe“: Fest im Peiner Burgpark

Freuen sich auf das gemeinsame Tauffest (von links): Pastoren Frank Niemann (St.-Jakobi-Gemeinde), Dr. Sebastian Thier (Martin-Luther-Gemeinde), Jens Kertess (St.-Johannis-Gemeinde) in Telgte und Gudrun Zimmermann, Diakonin für die Arbeit mit Kindern. Foto: Burkhard Rothermund

Peiner Allgemeine Zeitung
Ein „Tauffest für alle Generationen“ soll es am Sonntag, 28. August, ab 14 Uhr im Peiner Burgpark geben. Beteiligt sind die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Vöhrum, Eixe und Röhrse, die St.-Johannis-Gemeinde Telgte und die Peiner Stadtgemeinden Frieden, Martin Luther und St. Jakobi.
„Wir möchten mit dem Fest auf die Tradition der Taufe hinweisen und gleichzeitig zeigen, dass die Taufe mitten im Leben stattfindet“, erklärt Diakon Burkhard Rothermund. Damit es eine original Peiner Taufe wird, lassen die Gemeinden bereits Fuhsewasser von den Stadtwerken aufbereiten. Jede Gemeinde richtet beim Fest eine eigene Taufecke ein, auf kleine Gäste wartet ein Spielparcours. Für den Gottesdienst gibt es eine Bühne. Eine Kirchen-Band ist ebenfalls dabei. „Es wird ein moderner, fröhlicher Gottesdienst“, so die beteiligten Pastoren.

Insgesamt rechnen sie mit rund 400 Gästen. Etwa 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen die Taufe empfangen. Dazu wurden in den vergangenen Wochen etwa 600 Briefe verschickt oder Familien persönlich angesprochen. „20 Anmeldungen liegen schon vor“, meint Frank Niemann, Pastor der St.-Jakobi-Gemeinde.

Wer sich ebenfalls taufen lassen möchte, kann sich bis Mittwoch, 15. Juni, bei der zuständigen Kirchengemeinde anmelden. Das Fest im Burgpark bildet einen der Höhepunkte des „Jahres der Taufe“, das die Hannoversche Landeskirche initiiert hat. Viele Gemeinden, auch im Kirchenkreis Peine, haben sich angeschlossen. Unter anderem findet am Sonnabend, 28. Mai, unter dem Motto „Platsch! Vom Regen in die Taufe“ von 10 bis 16 Uhr ein Kinderkirchentag im Gemeindehaus der Friedenskirche statt.


Peiner Nachrichten

Ein Tauffest für alle Generationen planen die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Vöhrum, Eixe und Röhrse, die St-Johannis-Gemeinde Telgte und die Peiner Stadtgemeinden Frieden, Martin Luther und St. Jakobi.

Das Fest findet am 28.  August ab 14 Uhr im Peiner Bürgerpark statt und beginnt mit einem Gottesdienst, in dem etwa 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene getauft werden sollen. "Es wird mit echtem Fuhsewasser getauft", sagt Frank Niemann, Pastor der St.-Jakobi-Gemeinde. Es werde natürlich von den Stadtwerken vorgereinigt, verrät er.

Eine Kaffeetafel und ein Spieleparcours für die Jüngeren bilden das Rahmenprogramm. Eingeladen sind alle Familien aus den entsprechenden Gemeinden, die ihr Kind an diesem Tag taufen lassen wollen. Anmeldungen werden bis zum 15. Juni in den jeweiligen Kirchengemeinden erbeten.

"Es wird ein moderner, fröhlicher Gottesdienst werden, der die Wichtigkeit der Taufe und zugleich ihre Tradition betont", erklären die vorbereitenden Pastoren. Denn die Taufe gebe es nur ein Mal im Leben. "Deshalb wollen wir gemeinsam und groß feiern. Neue und alte Lieder, begleitet von einer Kirchenband, die Taufen selbst und Aktionen werden den Gottesdienst vielfarbig werden lassen." Dazu seien auch alle außerhalb der Tauffamilien eingeladen, die mitfeiern wollen.

Das "Jahr der Taufe" wird von der Hannoverschen Landeskirche initiiert. Viele Gemeinden, auch im Landkreis Peine, haben sich dem mit ganz unterschiedlichen Aktionen angeschlossen. Eine davon ist das Tauffest.


 

Bültener Kinder erfahren alles über die Taufe

Einen Thementag für Kinder rund um das Ereignis der Taufe gab es jetzt in der Bültener Kirche. „Schon seit einiger Zeit geht es im Kindergarten Arche Noah in Bülten um das Thema Taufe“, sagt Petra Blasig vom Organisationsteam der Veranstaltung. 2011 wird in der evangelischen Kirche als „Jahr der Taufe“ begangen.

In vielen Kirchenkreisen steht diese Segenshandlung in der Zeit von Ostern bis zum Reformationstag in Gottesdiensten und Veranstaltungen im Mittelpunkt. Die Kinder in Bülten brachten eigene Taufbilder mit und erzählten von Taufen, die sie mitgefeiert hatten. „Dabei bemerkten sie, dass manche Babys ein weißes Taufkleid haben, andere aber nicht und sie stellten fest, dass alle Menschen getauft werden können, egal wie alt sie sind“, erzählt Blasig.

„Gott hat alle Kinder lieb, jedes Kind ist wichtig und in seiner Hand geborgen.“ Als Zeichen dafür malten oder klebten die Kinder ein Taufbild auf eine Hand. In der Geschichte vom Afrikaner, der getauft wird, erfuhren sie, dass auch die Hautfarbe keine Rolle spielt. Verschiedene Segenslieder vertieften noch die Erfahrung: „Gott will an allen Tagen bei mir sein. Ich bin geliebt.“ Der Thementag in der Kirche mit verschiedenen Arbeitsgruppen soll diese Eindrücke noch verstärken.

Pastor Martin Blasig machte den Kindern anhand von Taufstein, Taufwasser, Taufkerze, Taufbaum und der Taube die Taufe deutlich. Die Krippenkinder spielten in ihrem geschützten Raum in der Krippe Taufe und kamen erst später dazu. 

Im Familiengottesdienst am Sonntag, 29. Mai, ab 9.30 Uhr stellen die Kindergarten- und Krippenkinder ihre Projekte der Gemeinde vor. Abgeschlossen wird die Themeneinheit mit dem großen Tauffest am Sonntag, 11. September.


AKTION: GOTTESGESCHENK ZUR TAUFERINNERUNG

2011 ist in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers das „Jahr der Taufe“. Auch der Kirchenkreis Peine stellt in diesem Jahr die Taufe unter dem Motto „Gottesgeschenk“ thematisch in den Mittelpunkt.

 

Die Taufe als ein Gottesgeschenk: Sie zeigt Christen den unendlichen Wert, den jeder Mensch vor Gott hat. Viele Kirchengemeinden und Regionen im Kirchenkreis haben zum Jahr der Taufe eigene Initiativen verabredet, kreative Ideen entwickelt und laden zu besonderen Gottesdiensten ein. Das Programm liegt in allen Kirchengemeinden aus.

 

Zum Auftakt des Themenjahres haben nun am Samstag, dem 26. März, Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Peine und Oberg Passanten vor der St.-Jakobi-Kirche neugierig auf das „Gottesgeschenk Taufe“ gemacht. Mit dabei auch Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer, Diakon Burkhard Rothermund, Pastorin Marion Schmager und die Ephoralsekretärin Heike Peterson.

 

Verpackt in weiße Kartons mit roter Schleife fanden die von den Jugendlichen und Erwachsenen bedachten Spaziergänger in ihrem Geschenk kleine Herzen und einen Bibelvers. „Die meisten haben gut reagiert und sich über das Geschenk gefreut“, so eine Konfirmandin. „Nur ganz wenige sind weiter gegangen, ohne das Geschenk zu nehmen.“ „Eine ältere Dame hatte sogar Tränen in den Augen, als sie erfuhr, dass das Geschenk sie an ihre Taufe erinnern soll“, wusste eine andere Konfirmandin zu berichten. Das Resümee der Jugendlichen: So eine Aktion würden sie gerne einmal wieder mitmachen.

 

 

 

 

 

 

 


   

Erinnerung an die Taufe beendet die Bibelwoche

Kleine Geschenke erinnern an die Taufe.: Im Gemeindehaus St. Jakobi wurde über eine Passage aus dem Brief des Paulus an die Epheser gesprochen.
Beim Schriftgespräch: Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer.

„Das neue Leben durch Christus“ war der Titel eines Schriftgesprächs im Gemeindehaus St. Jakobi. Es bildete den Abschluss der Bibelwoche mit Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer und Pfarrer Thomas Blumenberg. Peine.

Zum 29. Mal fand die Veranstaltung der evangelischen und katholischen Kirche sowie der Stadtmission und der Freikirche Peine statt. Passend zum „Jahr der Taufe“ war der Text ausgewählt: Im Epheserbrief beschreibt Paulus sein Leben mit und ohne Christus. Und er erklärt, dass nicht Leistungen, sondern Gottes Gnade zum Christsein führen. „Der Text bezieht sich unausgesprochen auf die Taufe“, erklärte Gerts-Isermeyer. Der Glaube an Gott sei die größte Kraftquelle, die ein Mensch haben könne, meinte eine Besucherin. Allerdings wurde eingewendet, dass es vielen Menschen heutzutage schwerfalle, zu glauben oder darüber zu sprechen.

Auch über die Zweiteiligkeit des Textes – das alte Leben in Sünde und das neue mit Jesus – machten sich die Anwesenden Gedanken. „Ich sehe keinen Widerspruch“, sagte eine Besucherin. Licht und Schatten gehörten zusammen. Allerdings müsse man Gottes Gnade annehmen, meinte Pfarrer Blumenberg. Wer „Nein“ sage, dem könne nicht geholfen werden.

An die Taufe als Geschenk Gottes müsse immer wieder erinnert werden, meinte die Superintendentin. Daher kam das 450 Jahre alte Taufbecken der Jakobi-Kirche zum Einsatz. Jeder Besucher wurde mit Wasser aus dem Becken gesegnet: „Du bist getauft, Gott segne dich auf deinem Lebensweg“, sagte die Superintendentin zu jedem. Zum Abschied gab es ein „Gottesgeschenk“ mit einem guten Wort und etwas Schokolade. Ende März sollen solche Päckchen mit roter Schleife auch an Passanten in der Fußgängerzone überreicht werden. Konfirmanden haben die Geschenke gebastelt – als Erinnerung an die Taufe.