Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Luisenstraße 15, 31224 Peine, Tel.: (05171) 80244-440, Fax: (05171) 80244-449, Internet: http://www.kirche-peine.de

 
 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Donnerstag, 25. Mai 2017:
Losungstext:
Jene, die fern sind, werden kommen und am Tempel des HERRN bauen.
Sacharja 6,15
Lehrtext:
Hananias betete: Herr, ich habe von vielen gehört über diesen Saulus, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat. Doch der Herr sprach zu Hananias: Geh nur hin; denn dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, dass er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige und vor das Volk Israel.
Apostelgeschichte 9,13.15
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Nachrichten:

Offene Pforte auf dem Peiner St.-Jakobi-Friedhof

Letzte Ruhestätte an der Gunzelinstraße bietet „grünen Kulturraum“ – „Ein Garten für die Lebenden...

Dach des St.-Petrus-Gemeindesaals in Stederdorf soll saniert werden

Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf 68  900 Euro – Kirchenkreis beteiligt sich mit...

Vom Dunkel der Nacht in das Morgenlicht des Ostersonntags

Viele Gemeinden im Kirchenkreis Peine feierten die Auferstehung Jesu mit Gottesdiensten

Vom Gedenken am Karfreitag bis zum Osterfrühstück am Sonntag

Team der Jugendkirche organisierte umfangreiches Programm in der Telgter St. Johannis Kirche

02.03.2017

Heute beginnt die Fastenzeit

Pastorin Schmager spricht über die Bedeutung von Aschermittwoch

Kreis Peine. Zum Jahr des 500. Jubiläums der Reformation informiert der Kirchenkreis Peine über die christlichen Feiertage. Diesmal geht es um den heutigen Aschermittwoch. Dazu führt Pastorin Marion Schmager, stellvertretende Superintendentin und Pastorin in Oberg/Münstedt, Folgendes aus:

„Heute ist Aschermittwoch. Auf den ersten Blick für mich immer ein Tag wie jeder andere. Dort, wo ich aufgewachsen bin, begingen nur die Kinder Karneval – als Prinzessin, Cowboy oder Indianer. Also brauchte keiner den Aschermittwoch, und das ,Fasten‘ als Ausdruck der beginnenden Passionszeit galt als katholisch. Da haben die Evangelischen nicht mitgemacht.

Aber es hat sich etwas verändert. In der evangelischen Kirche beteiligen sich inzwischen jedes Jahr knapp drei Millionen Menschen an der Fasteninitiative ,7 Wochen ohne‘, die es schon mehr als 30 Jahre gibt, um aus gewohnten Konsum- und Verhaltensweisen auszusteigen und neue Lebensziele zu finden. Das Motto in diesem Jahr: ,Augenblick mal! – Sieben Wochen ohne Sofort‘.

Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt ja diese rund 40-tägige Fasten- und Passionszeit vor Ostern. Der Verzicht auf Speisen wie Fleisch und Getränke wie Alkohol oder auch auf den Fernsehkonsum gilt als Symbol der Buße und der spirituellen Erneuerung. In den sieben Wochen vor dem Osterfest nehmen sich viele Christen zudem mehr Zeit für Ruhe, Besinnung und Gebet, um sich selbst und Gott näherzukommen.

Fastenzeiten sind ja in fast allen Religionen bekannt, so etwa der Fastenmonat Ramadan im Islam. Am Ende der Winterzeit fasten hierzulande viele Menschen auch einfach nur mit dem Wunsch nach ganzheitlichem Wohlbefinden. Viele schätzen die geistige Freiheit, die entsteht, wenn sie sich auf diese Weise in Verzicht üben. In der katholischen Kirche zeichnet seit je her der Priester am Aschermittwoch ein Aschekreuz als Symbol der geistigen Reinigung und der Vergänglichkeit auf die Stirn der Gottesdienstbesucher.

Aber auch die evangelische Gottesdienstordnung sieht zumindest die Möglichkeit eines Gottesdienstes am Aschermittwoch vor und macht Vorschläge zu Texten und Gestaltung. Manche vor allem lutherische Gemeinden haben an dieser alten Tradition festgehalten, sie durchgehalten oder in den zurückliegenden Jahren neu belebt.“