Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Luisenstraße 15, 31224 Peine, Tel.: (05171) 80244-440, Fax: (05171) 80244-449, Internet: http://www.kirche-peine.de

 
 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Dienstag, 23. Januar 2018:
Losungstext:
Der HERR war mit Samuel und ließ keines von allen seinen Worten zur Erde fallen.
1.Samuel 3,19
Lehrtext:
Paulus schreibt: Von euch aus ist erschollen das Wort des Herrn nicht allein in Makedonien und Achaia, sondern an allen Orten hat sich euer Glaube an Gott ausgebreitet, sodass es nicht nötig ist, dass wir darüber etwas sagen.
1.Thessalonicher 1,8
Schriftgröße Schrift verkleinern Schrift verkleinern

Nachrichten:

Knallende Korken, laute Böller und Besinnliches

Letzter Teil der Serie über die christlichen Feiertage: Diakon Ulrich Schön erklärt die Bedeutung...

Regionalgottesdienst mit viel Musik in der Peiner St.-Jakobi-Kirche

Stimmungsvoll: Gotteshaus war nur vom Tannenbaum und dem Licht zahlreicher Kerzen beleuchtet

Klein Ilsede: Krippenspiel in voll besetzter Scheune

Pastor Carsten Warncke leitete zum ersten Mal den Gottesdienst in der Scheune des Hofes Ebeling

Männergesangverein Vöhrum sang am ersten Weihnachtstag

Pastorin Bettina Voß-Hölterhoff skizzierte in ihrer Predigt die unterschiedlichen...

Die Kirchengemeinde in Eixe

gehört zum Kirchenkreis Peine - Region Stadt

Die Kirche in Eixe (aus: Kirchen im Kirchenkreis Peine 1996)

  An der Eixer Hauptstraße steht ein schlichtes Kirchlein mit einem Dachreiter für die Glocke. 1996 feierte sie ihren 300. Geburtstag. Vor der Reformation dürften die Eixer die Vöhrumer Kirche mit besucht haben. Nach alter Tradition waren Eixer Bauern mit an der Aufschüttung des Vöhrumer Kirchhügels beteiligt. Durch die politischen Wirren zwischen dem damaligen Fürstentum Hildesheim (hierzu gehörten Peine und Vöhrum) und dem Herzogtum Lüneburg - Celle, gelangte Eixe auf die Seite der "Heidjer" und war damit durch eine internationale Staatsgrenze von Vöhrum getrennt und wurde kirchlich Edemissen zugeordnet. Da der Weg nach Edemissen für "Alte und Schwache" zu weit war, wurde schließlich die Kapelle im Ort gebaut. Dies geschah im Jahr 1696. Über 150 Jahre lang hielt der Schullehrer jeden Sonntag nachmittags einen Lesegottesdienst und unterrichtete die Kinder im Katechismus. Der Edemisser Pfarrer kam jährlich für eine Abendmahlsfeier vorbei. Ansonsten gingen die Eixer zu Taufen und Hochzeiten und für normale Hauptgottesdienste nach Edemissen. Selbst Beerdigungen fanden dort statt, bis um 1812 ein eigener Friedhof neben der Kapelle angelegt wurde.

  1856 wurde dann auf Eixer Bitten der Ort aus dem Verband mit Edemissen gelöst und mit der Vöhrumer Pfarre vereinigt. Bei dieser Gelegenheit wurde das kleine Eixe sogar eine selbstständige Kirchengemeinde. Zu diesem Anlass wurde die Kirche in der Länge erweitert. Die Wände des damaligen Fachwerkbaus wurden in diesem Jahrhundert allerdings massiv ausgemauert und verputzt. Das Innere ist einfach gestaltet, der Altar zeigt eine geschnitzte Abendmahlsdarstellung aus diesem Jahrhundert. In den Wochen ab Aschermittwoch bis Ostern wird ein Passionsaltar, der von Horst Dalberg stammt, aufgesetzt.