Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Luisenstraße 15, 31224 Peine, Tel.: (05171) 80244-440, Fax: (05171) 80244-449, Internet: http://www.kirche-peine.de

 
 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7
Schriftgröße Schrift verkleinern Schrift verkleinern

Keine Artikel in dieser Ansicht.

07.03.2017

Krimi-Lesung: „Leben inmitten des Todes“

Kapelle und St.-Jakobi-Friedhof werden am 17. März besonderer Kulturort – Karten im Vorverkauf erhältlich

Peine. „Leben inmitten des Todes“: Das Motto der Krimi-Lesung am Freitag, 17. März, ab 19.30 Uhr in der Kapelle auf dem St.-Jakobi-Friedhof an der Peiner Gunzelinstraße meint nicht nur die lebenden Zuhörer – für Frank O. Witt, den Leiter des evangelischen Trauerhauses, ist dieses Motto auch eine Kernaussage christlichen Glaubens.

Für ihn ist der Friedhof ein Lebensort, auf dem Trauer und Abschied genauso wie das Schöne und die Kultur ihren Platz haben: „Leben inmitten des Todes“. So werden Kapelle und St.-Jakobi-Friedhof ein besonderer Kulturort: Mit Licht und Kerzen und warmen Mänteln zelebrieren Peiner die hohe Kunst des literarischen Mordes für Peiner. Mord auf einem evangelischen Friedhof? „Warum nicht?“, fragen Sabine Schymosch von der Peiner Krimistube und Frank O. Witt.

Elf Hobbyautoren haben einen Krimiband mit 27 spannenden und teilweise auch von schwarzem Humor geprägten Krimis herausgebracht. Acht davon werden aus ihren Werken lesen. Die Storys sind abwechslungsreich, haben aber doch alle eines gemeinsam: Sie spielen in Peine und nehmen die Besucher mit auf eine mörderische Entdeckungstour durch die Fuhsestadt.

Ziel der Lesung ist für Barbara Grobe von der Friedhofsverwaltung, Sabine Schymosch von der Peiner Krimistube und Frank O. Witt vom Trauerhaus, den Friedhof „aus der Schmuddelecke des Lebens“ zu holen. „Denn wenn wir unsere christliche Botschaft auch nur halbwegs ernst nehmen“, spitzt der Theologe zu, „dann wissen wir, dass die Geschichte Gottes mit uns Menschen mit unserem Tod nicht zu Ende ist.“

Friedhöfe seien ganz besonders sensible Orte – am Rande menschlichen Lebens. Für den Krimi-Liebhaber sind Krimi und Kirche kein Gegensatz, „ist doch die Bibel mit Geschichten wie denen von Kain und Abel voll von Mord und Totschlag“. Und wie der Kriminalroman beschäftige sich auch die biblische Botschaft mit Fragen der menschlichen Existenz.

Karten gibt es im Vorverkauf im evangelischen Trauerhaus an der Gunzelinstraße, in der Superintendentur an der Luisenstraße oder bei Brillen Wichmann; der Eingang erfolgt über das Haupttor. Den Erlös spendet das Trauerhaus der Hospizarbeit für die Lichtkinder.