Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Luisenstraße 15, 31224 Peine, Tel.: (05171) 80244-440, Fax: (05171) 80244-449, Internet: http://www.kirche-peine.de

 
 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Freitag, 23. Juni 2017:
Losungstext:
HERR, sei unser Arm alle Morgen, ja unser Heil zur Zeit der Trübsal!
Jesaja 33,2
Lehrtext:
Dem, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit.
Epheser 3,20-21
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27.04.2017

Offene Pforte auf dem Peiner St.-Jakobi-Friedhof

Letzte Ruhestätte an der Gunzelinstraße bietet „grünen Kulturraum“ – „Ein Garten für die Lebenden und die Toten“

Peine. Den St.-Jakobi-Friedhof an der Gunzelinstraße mit neuen Augen entdecken, das ist am Sonnabend, 29. April, von 14 bis 17 Uhr im Rahmen der Offenen Pforte möglich. Der größte Friedhof in der Stadt Peine ist Ort der Trauerkultur, Begegnungsstätte für Trauernde, grüne Oase der Ruhe und landschaftlicher Garten mitten in der Stadt.

Angeboten werden Führungen zur Natur- und Pflanzenwelt des Friedhofs sowie zu Peiner Persönlichkeiten – so ist der Friedhof schließlich auch ein Geschichtsbuch über die Peiner Bürger. Zudem ist ein kurzer Vortrag über Trauer und ihre Phasen geplant. Den Abschluss bildet eine kleine Andacht in der Friedhofskapelle. Zur kleinen Stärkung zwischendurch stehen Kaffee und Kuchen bereit.

Das 7,5 Hektar große Gelände – das entspricht etwa elf Fußballfeldern – ist für Frank O. Witt vom Evangelischen Trauerhaus „der perfekte Ort, sich vom stressigen Alltag zu erholen, eine ruhige Mittagspause zu verbringen, die Schönheit und die Ruhe des Ortes zu genießen oder einfach mal in der Sonne zu sitzen“.

Mit seiner Idee ist es ihm nicht schwergefallen, die Leiterin des Friedhofs Barbara Grobe zu begeistern: „Zur Offenen Pforte ist besonders das Erwachen der Natur im Frühling sehenswert, mit dem frischen Grün der Linden und den fröhlich bunten Blüten der Stiefmütterchen und Hornveilchen wird die parkähnliche Anlage zu einem Symbol für Neubeginn nach der scheinbar toten Starre des Winters.“ Und so sehen die beiden Organisatoren den Friedhof als Garten für die Lebenden und die Toten: freundlich, immer wieder im Wechsel der Jahreszeiten als ein Symbol für Neubeginn aus dem Tod und somit für die Auferstehung.sip