Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Luisenstraße 15, 31224 Peine, Tel.: (05171) 80244-440, Fax: (05171) 80244-449, Internet: http://www.kirche-peine.de

 
 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Dienstag, 24. April 2018:
Losungstext:
HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Psalm 36,6
Lehrtext:
Gott, der reich ist an Erbarmen, hat uns in seiner großen Liebe, die er uns entgegenbrachte, mit Christus zusammen lebendig gemacht, obwohl wir tot waren in unseren Verfehlungen – durch Gnade seid ihr gerettet.
Epheser 2,4-5
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28.12.2017

Pastor Frank Niemann: Das ist Weihnachten

Kreis Peine. Pastor Frank Niemann aus der Peiner St.-Jakobi-Gemeinde berichtet über den Hintergrund des bevorstehenden Weihnachtsfestes.

Er sagt: „Zu Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus, Kind der Maria aus Nazareth. Seine Geburt wird im Neuen Testament von Lukas besonders gestaltet. Die ganze damals bekannte Welt mit dem Herrscher und Kaiser Augustus gerät in Bewegung, Maria und Josef sind auf dem Weg, Engel und Hirten erklären beziehungsweise sehen, was in einer Nacht in Bethlehem geschieht. Matthäus setzt andere Akzente: Die Geburt wird gerade so eben erwähnt und Sterndeuter kommen, um den neugeborenen König anzubeten. Beide Evangelisten betonen: Nicht der römische Kaiser in seiner ganzen Macht, sondern Jesus ist der Sohn Gottes und in ihm erkennen Christen das Wesen Gottes.“

Den 25. Dezember als jährlich wiederkehrendes Fest der Geburt Jesu Christi feierten zuerst Christen in Rom. Das war nach allem, was man weiß, im 4. Jahrhundert. In anderen Gebieten weiter im Osten hatte man den 6. Januar als Erscheinungsfest Christi (Epiphanias) festgesetzt. Eine Festwoche und eine noch weiter reichende Festzeit (Weihnachtszeit) schlossen sich an. Der 25. Dezember trug den lateinischen Namen „Dies natalis“, Tag der Geburt. Gemeint ist natürlich „des Herrn Jesus Christus“.

Dem Fest ging eine „Heilige Nacht“ voraus. Sie war Auftakt, und die Vorbereitung wurde in einer Vorabendmesse begangen.

In vielen Kirchengemeinden werden ganz selbstverständlich Krippenspiele aufgeführt. Niemann: „Unsere Art, die Festtage zu begehen, hat ihren Ursprung vermutlich in der Mitte des 19. Jahrhunderts als der Tannenbaum zu immer höheren Ehren kam und auch die Zahl der Geschenke stetig zunahm“.

Allen gemeinsam gilt aber laut dem Pastor immer noch die Botschaft, die Nikolaus Hermann in seinem Choral „Lobt Gott, ihr Christen, alle gleich“ so formuliert hat: „Er äußert sich all seiner Gewalt, wird niedrig und gering,…der Schöpfer aller Ding.“