Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Luisenstraße 15, 31224 Peine, Tel.: (05171) 80244-440, Fax: (05171) 80244-449, Internet: http://www.kirche-peine.de

 
 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Montag, 18. Dezember 2017:
Losungstext:
Er gedenkt ewiglich an seinen Bund, an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter.
Psalm 105,8
Lehrtext:
Was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben.
Römer 15,4
Schriftgröße Schrift verkleinern Schrift verkleinern

Nachrichten:

20.07.2017

Spittaheim: Pastor Markus Lenz verabschiedet

Wechsel zur Friedenskirche und zur Stederdorfer St.-Petrus-Gemeinde

Peine. Elf Jahre lang war er mit Leib und Seele für „seine“ Senioren und seine Mitarbeiter da. Nun orientiert sich der Spittaheim-Leiter, Markus Lenz, um. Ab August arbeitet er als Pastor in der Friedenskirche und übernimmt damit die Stelle von Hans-Martin Joost, der bereits im Februar nach Hildesheim wechselte. Zudem kann Lenz mit einem Anteil seiner Arbeitszeit ab September auch als Pastor in der Stederdorfer St.-Petrus-Gemeinde tätig sein.

„Gemeindepastor war immer ein Traumberuf für mich. Leider gab es nach meinem Vikariat zu wenig Stellen, so dass ich mich für einen anderen beruflichen Weg entschieden habe. Das habe ich auch nie bereut, denn meine Arbeit als Spittaheim-Leiter hat mir immer viel Freude bereitet“, bekräftigt Lenz.

Eigentlich könnte er wohl gleich mehrere Bücher über diese im Grunde wenigen Berufsjahre schreiben – über seine Erfahrungen, Erlebnisse, worüber er sich gefreut hat, was aber auch Sorgen bereitete und was ihn ärgerte.

In seine Zeit als Einrichtungsleiter fielen eine Reihe von Baumaßnahmen und Instandhaltungsaktionen an. Der Altbau war 1978 ans Netz gegangen, da war ein Investitionsstau aufgelaufen. Die Schwesternrufanlage, die Brandmeldeanlagen und die energetischen Anforderungen mussten auf den neusten Stand gebracht werden. Anschließend wurden im Altbau die Balkone und Fensterfronten saniert, die Einbauschränke modernisiert, schließlich der Speisesaal und die Cafeteria erneuert sowie ansprechend gestaltet und abschließend der Eingangsbereich und die Verwaltung völlig neu konzipiert.

Seit 2006 hat sich das Pflegeversicherungsgesetz mindestens sechsmal novelliert. Die Anforderungen an die Pflege haben sich ständig verändert, damit auch der Druck. „Was mir aber Freude gemacht hat, war die Vernetzung unserer Einrichtung in Stadt und Land, im Kirchenkreis und Landkreis, im Palliativnetz und Gesundheitsbündnis, im Netzwerk Pflege der Diakonie Niedersachsens und zahlreichen anderen Verbünden“, so Lenz.

Das Spittaheim habe einen ganz besonderen Ruf, so Lenz, und der gründe sich in der Arbeit des ganzen Teams: von der Haustechnik über die Reinigung, der Hauswirtschaft und Küche, der Verwaltung und dem Begleitenden Dienst, der Leitung und dem Vorstand.

Lenz hofft nun darauf, dass sein Nachfolger – der im Moment noch gesucht wird – das alles erhalten und nach Möglichkeit noch ausbauen wird.

Er selbst wird am 31. Juli das Spittaheim verlassen. Einen Tag vorher, am Sonntag, 30. Juli, um 17 Uhr, wird er mit einem Gottesdienst in der Lutherkirche aus seinem Dienst als Pastor im Ehrenamt verabschiedet. Ebenfalls mit einem Gottesdienst wird er dann am Sonntag, 6. August, um 17 Uhr, in der Friedenskirche in seine neuen Aufgaben eingeführt.