Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Luisenstraße 15, 31224 Peine, Tel.: (05171) 80244-440, Fax: (05171) 80244-449, Internet: http://www.kirche-peine.de

 
 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Dienstag, 20. November 2018:
Losungstext:
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!
Psalm 121,8
Lehrtext:
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Hebräer 13,14
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St.-Urban-Kirche

Die St. Urban-Kirche wurde 1700–1703 an Stelle einer älteren baufälligen Kirche in Fachwerkbauweise erbaut. Erste Pläne stammen von dem Celler Hofarchitekten Woltershausen. 1998 bis 2000 wurde die Kirche umfassend restauriert. 

Der Glockenturm wurde 1951 angebaut, bis dahin besaß die Kirche einen Dachreiter auf der Westseite des Daches, in dem ursprünglich auch mal die Glocken hingen. 1838 wurden sie in einem neu errichteten Holzturm neben der Kirche umgehängt, dessen Entwurf von dem damaligen Konsistorialbaumeister Friedrich August Ludwig Hellner stammte.

Eine Besonderheit ist der Taufstein aus Sandstein vom Anfang des 14. Jahrhunderts.

Den Innenraum dominiert der im "Bauernbarock" gestaltete Altar, der vermutlich 1690 entstanden ist. Über dem Altartisch befindet sich eine von sechs gedrehten Säulen flankierte Bilderwand mit drei Bildern: Hinter der Altarplatte das letzte Abendmahl als Einladung zur Teilnahme an Jesu Gemeinschaft, darüber Jesus im Garten Gethsemane als Einladung zum Gebet, und an der Spitze der auferstandene Christus mit der Siegesfahne.

Im gleichen Stil ist die eicherne Kanzel an der Südseite des Altarraumes gehalten. Vier geschnitzte Evangelistenfiguren zieren die Brüstung. Die Kanzel wurde 2007 restauriert.

Im Norden, im Westen und ein kurzes Stück auch im Süden der Kirche befindet sich eine umlaufende Empore. Auf der Westempore steht die zweimanualige Orgel von 1968. Sie ist als Positiv in der Emporenbrüstung ausgeführt, nur die Pedalpfeifen befinden sich in einem eigenem Gehäuse an der Westwand.

Bei der letzten Restaurierung wurde auch die ornamentale Bemalung der gewölbten Holzdecke aus dem Jahr 1902 freigelegt, die lange Jahre grau überstrichen war.

Um die Kirche herum befindet sich auch heute noch der Friedhof der Gemeinde.

Lage von Kirche und Friedhof: Unter den Eichen 9 (am westlichen Ortsrand)