Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Luisenstraße 15, 31224 Peine, Tel.: (05171) 80244-440, Fax: (05171) 80244-449, Internet: http://www.kirche-peine.de

 
 
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Samstag, 23. Juni 2018:
Losungstext:
Der HERR verstößt sein Volk nicht um seines großen Namens willen.
1.Samuel 12,22
Lehrtext:
Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.
2.Korinther 8,9
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Die Kirchengemeinde in Eixe

gehört zum Kirchenkreis Peine - Region Stadt

Die Kirche in Eixe (aus: Kirchen im Kirchenkreis Peine 1996)

  An der Eixer Hauptstraße steht ein schlichtes Kirchlein mit einem Dachreiter für die Glocke. 1996 feierte sie ihren 300. Geburtstag. Vor der Reformation dürften die Eixer die Vöhrumer Kirche mit besucht haben. Nach alter Tradition waren Eixer Bauern mit an der Aufschüttung des Vöhrumer Kirchhügels beteiligt. Durch die politischen Wirren zwischen dem damaligen Fürstentum Hildesheim (hierzu gehörten Peine und Vöhrum) und dem Herzogtum Lüneburg - Celle, gelangte Eixe auf die Seite der "Heidjer" und war damit durch eine internationale Staatsgrenze von Vöhrum getrennt und wurde kirchlich Edemissen zugeordnet. Da der Weg nach Edemissen für "Alte und Schwache" zu weit war, wurde schließlich die Kapelle im Ort gebaut. Dies geschah im Jahr 1696. Über 150 Jahre lang hielt der Schullehrer jeden Sonntag nachmittags einen Lesegottesdienst und unterrichtete die Kinder im Katechismus. Der Edemisser Pfarrer kam jährlich für eine Abendmahlsfeier vorbei. Ansonsten gingen die Eixer zu Taufen und Hochzeiten und für normale Hauptgottesdienste nach Edemissen. Selbst Beerdigungen fanden dort statt, bis um 1812 ein eigener Friedhof neben der Kapelle angelegt wurde.

  1856 wurde dann auf Eixer Bitten der Ort aus dem Verband mit Edemissen gelöst und mit der Vöhrumer Pfarre vereinigt. Bei dieser Gelegenheit wurde das kleine Eixe sogar eine selbstständige Kirchengemeinde. Zu diesem Anlass wurde die Kirche in der Länge erweitert. Die Wände des damaligen Fachwerkbaus wurden in diesem Jahrhundert allerdings massiv ausgemauert und verputzt. Das Innere ist einfach gestaltet, der Altar zeigt eine geschnitzte Abendmahlsdarstellung aus diesem Jahrhundert. In den Wochen ab Aschermittwoch bis Ostern wird ein Passionsaltar, der von Horst Dalberg stammt, aufgesetzt.